Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialbereichs gingen am Freitag, den 13. November im 1. Bezirk auf die Strasse.
Über 150 Menschen schlossen sich Freitagabend dem Aufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs. Der Protest richtet sich in erster Linie gegen den laufenden Sozialabbau im Zuge der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise.
Parolen wie „Rücken krumm und Streikfond leer – ÖGB danke sehr!“ zeigten den klaren Unmut der Beschäftigten über die tradierte sozialpartnerschaftliche Kollektivvertragspolitik. Die zwei weiteren Wiener FAS-Syndikate, AS:WI (ArbeiterInnensyndikat – Wissensindustrie) und das Allgemeine Syndikat Wien, nahmen an der Demonstration ebenso teil, wie BAST (Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork), die Lehrenden und Studierenden AG „mahlen-nach-zahlen“ an der Akademie der bildenden Künste und die IWW Regionalgruppe Österreich (Industrial Workers of the World). Den gesamten Beitrag lesen »
Aufruf zu einer Demonstration am Freitag, den 13. November 2009, um 18 Uhr am Schwedenplatz in Wien
In Österreich finden am archaischen Unglücksdatum Freitag, den 13. (F13) neuerdings regelmäßig Aktionen und Demonstrationen statt. Wunsch ist es, einen neuen “urbanen Volxbrauch”, einen Karneval der Unterpriveligierten und Verlierer und solcher, die es werden könnten, einen schwarzen Freitag für das kapitalistische System zu erschaffen.
Im Rahmen des kommenden F13 organisiert die “Libertäre Intiative soziale Arbeitender” (LISA) in Wien eine Demonstration zu den Kollektiv-Vertragsverhandlungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die IWW-Regionalgruppe Österreich unterstützt diesen Aufruf und die damit verbundenen Forderungen. Weitere Informationen findet ihr unter: www.lisasyndikat.wordpress.com
Folgend nun der Aufruf der LISA im Original:
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Für das Geld machen wir euren Scheiß nicht mehr… weg!!

Die AG “Scheiß-Streik” ruft für den Zeitraum vom 27. April bis 27. Mai 2009 zur einer überregionalen Protest-Aktion auf. Die IWW Köln beteiligt sich an dieser neuartigen Aktionsform.
Im Mittelpunkt des Scheiß-Streik stehen Fäkalien, die in medizinischen Kot-Röhrchen an ausgewählte Arbeitgeber verschickt werden sollen. Die Aktion geht von Pflege-ArbeiterInnen in Berlin aus, es nehmen Menschen und Gruppen aus verschiedenen Städten teil.
Aus dem Aufruf:
Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen, Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen.
Es reicht! Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Den gesamten Beitrag lesen »