<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.0.6" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>wobblies</title>
	<link>http://www.wobblies.de</link>
	<description>industrial workers of the world / kämpfende Gewerkschaft / seit 1905</description>
	<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 21:53:13 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.0.6</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>IWW Aktivit&#228;ten bei Eurest in der Presse</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=555</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=555#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stuhlfauth</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>gastronomie / nahrung / eurest</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=555</guid>
		<description><![CDATA[junge Welt und Neues Deutschland berichten &#252;ber Kantinen-Organizing

Die IWW-Organisierung bei Eurest findet ihren Widerhall in zwei Presseartikeln. Die junge Welt druckte in ihrer Beilage zum 1. Mai 2010 ein Interview mit dem IWW-Mitglied Harald Stubbe (&#8220;Betriebsr&#228;te d&#252;rfen keine Geheimr&#228;te sein&#8221;), Peter Nowak schrieb am 16. Juli f&#252;r das Neue Deutschland &#252;ber die IWW-Organisierung in Kantinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>junge Welt und Neues Deutschland berichten &#252;ber Kantinen-Organizing<br />
</strong></p>
<p>Die IWW-Organisierung bei Eurest findet ihren Widerhall in zwei Presseartikeln. Die junge Welt druckte in ihrer Beilage zum 1. Mai 2010 ein Interview mit dem IWW-Mitglied Harald Stubbe (<a href="http://www.jungewelt.de/beilage/art/2317">&#8220;Betriebsr&#228;te d&#252;rfen keine Geheimr&#228;te sein&#8221;</a>), Peter Nowak schrieb am 16. Juli f&#252;r das <a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/175341.die-unsichtbaren-fordern-rechte.html?sstr=IWW">Neue Deutschland</a> &#252;ber die IWW-Organisierung in Kantinen in K&#246;ln und im Rhein/Main-Gebie den Artikelt: <a href="http://www.labournet.de/branchen/auto/ford/de/nowak_eurest.html">&#8220;Die Unsichtbaren fordern Rechte&#8221;</a>.<br />
Kantinen-ArbeiterInnen, die Kontakt zur IWW aufnehmen m&#246;chten, k&#246;nnen das unter folgender Adresse tun: iww-bei-eurest(a)wobblies.de
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=555</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Textil-Discounter sp&#228;ht Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse aus</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=554</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=554#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stuhlfauth</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>groß- + einzelhandel</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=554</guid>
		<description><![CDATA[Niedriglohn-Kette KiK schmei&#223;t Angestellte mit Schulden raus

Ein Sendung des ARD-Magazins &#8220;Panorama&#8221;  brachte erneut skandal&#246;se Zust&#228;nde im deutschen Niedriglohn-Sekter an die &#214;ffentlichkeit. Anscheindend hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund 2009 - laut  taz-Meldung -bereits wegen vergleichbarer Vorw&#252;rfe vergeblich gegen die Billig-Kette KiK ermittelt. Obwohl der Discounter allein in den Jahren 2008 und 2009 in mehr als 49.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Niedriglohn-Kette KiK schmei&#223;t Angestellte mit Schulden raus<br />
</strong></p>
<p>Ein <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2010/panoramakik100.html">Sendung des ARD-Magazins &#8220;Panorama&#8221; </a> brachte erneut skandal&#246;se Zust&#228;nde im deutschen Niedriglohn-Sekter an die &#214;ffentlichkeit. Anscheindend hatte die Staatsanwaltschaft Dortmund 2009 - <a href="http://taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/personal-finanzen-ausgespaeht/">laut  taz-Meldung</a> -bereits wegen vergleichbarer Vorw&#252;rfe vergeblich gegen die Billig-Kette KiK ermittelt. Obwohl der Discounter allein in den Jahren 2008 und 2009 in mehr als 49.000 F&#228;llen die Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse seiner Mitarbeiter bei Creditreform abgefragt haben soll, habe die Staatsanwaltschaft damals aber nicht nachweisen k&#246;nnen, dass dies mit der Absicht geschehen sei, den Betroffenen systematisch zu schaden. <a id="more-554"></a></p>
<p>In dem Panorama-Bericht kommt der Kik-Vorgesetzte Guido Hagelstede zu Wort, der f&#252;r bis zu 15 Filialen und mehr als 100 Mitarbeiter verantwortlich gewesen sei. Er schilderte demnach, dass sich KiK von jedem Mitarbeiter trennte, der eine &#8220;eidesstattliche Versicherung&#8221; oder eine &#8220;Haftandrohung&#8221; hatte. Meistens habe er als Bezirksleiter den Betroffenen w&#228;hrend der Probezeit k&#252;ndigen m&#252;ssen oder befristete Arbeitsverh&#228;ltnisse auslaufen lassen. Problematisch sei es gewesen, Mitarbeitern zu k&#252;ndigen, die bereits im K&#252;ndigungsschutz waren. &#8220;Es war immer so, dass man sich dann irgendetwas aus den Fingern saugen musste&#8221;, zitiert die ARD den ehemaligen Bezirksleiter.<br />
Anzeige</p>
<p>Die Schn&#252;ffelei hat bei KiK offenbar eine lange Tradition. &#8220;Panorama&#8221; liegt nach eigenen Angaben ein internes Schreiben des f&#252;r Personal zust&#228;ndigen KiK-Gesch&#228;ftsf&#252;hrers Heinz Speet aus dem Jahr 1998 vor. Darin teile Speet &#8220;streng vertraulich&#8221; mit, KiK hole &#8220;&#252;ber alle neu eingestellten Aushilfsbesch&#228;ftigten eine telefonische Auskunft bei der Creditreform ein&#8221;. Hagelstede sei in dieser schriftlichen Anweisung darauf hingewiesen worden, dass in seinem Bereich einige Aushilfen &#8220;einschl&#228;gig bekannt&#8221; und deshalb &#8220;unverz&#252;glich abzubauen&#8221; seien, hie&#223; es.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=554</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Autonomes Zentrum K&#246;ln: Vorbereitung auf Tag X</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=550</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=550#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 22:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stuhlfauth</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>regional: köln</category>

		<category>kunst / kultur</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=550</guid>
		<description><![CDATA[IWW K&#246;ln plant Aktionen gegen Sparkasse K&#246;lnBonn / Demo am Samstag nach der R&#228;umung
Seit dem 15. April 2010 ist die lange leer stehende Kantine der Trecker-Fabrik KHD in K&#246;ln-Kalk besetzt und mit viel Energie und Phantasie in ein Autonomes Zentrum (AZ) umgewandelt worden. Auch K&#246;lner Wobblies sind unter den BesetzerInnen und NutzerInnen des neu entstandenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IWW K&#246;ln plant Aktionen gegen Sparkasse K&#246;lnBonn / Demo am Samstag nach der R&#228;umung</strong></p>
<p><img align="right" width="357" height="237" src="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/07/az-koeln-kalk-wiersbergstrasse-fassade01.jpg" />Seit dem 15. April 2010 ist die lange leer stehende Kantine der Trecker-Fabrik KHD in K&#246;ln-Kalk besetzt und mit viel Energie und Phantasie in ein Autonomes Zentrum (AZ) umgewandelt worden. Auch K&#246;lner Wobblies sind unter den BesetzerInnen und NutzerInnen des neu entstandenen Raumes. Jetzt mehren sich deutliche Zeichen von Seiten der Stadt K&#246;ln und ihrer Tochter, der Sparkasse K&#246;lnBonn, dass eine polizeiliche R&#228;umung kurz bevor steht. Die Sparkasse, der Geb&#228;ude und Gel&#228;nde offiziell geh&#246;rt, heckt offenbar mit f&#252;hrenden Lokalpolitikern und Polizei eine gewaltsame L&#246;sung des Konflikts aus. Alle BesetzerInnen und Unterst&#252;tzerInnen des AZ K&#246;ln sind in erh&#246;hter Alarmbereitschaft, bereiten sich intensiv auf den Tag X vor und planen Protest-Aktivit&#228;ten. Die IWW K&#246;ln ruft auf:</p>
<p><strong>Kommt zur Demo nach der R&#228;umung! Von &#252;berall her.<br />
</strong></p>
<p><strong>Samstag nach dem Tag X: </strong>15 Uhr auf der Domplatte (direkt beim HBF K&#246;ln). Im Anschluss werden ab 18 Uhr in der K&#246;lner Innenstadt  Reclaim the Streets Aktionen stattfinden.</p>
<p>Die K&#246;lner Ortsgruppe der IWW ruft - im Falle einer R&#228;umung - alle K&#246;lnerInnen und BonnerInnen dazu auf, ihre Konten bei der Sparkasse K&#246;lnBonn zu k&#252;ndigen.<a id="more-550"></a></p>
<p><img align="right" width="285" height="280" src="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/07/az-koeln_grafik_raeumung2.jpg" />Die IWW K&#246;ln schreibt weiter:</p>
<p>* Wir denken &#252;ber regelm&#228;&#223;ige Aktiontage nach, an denen wir mit anderen kollektiv Konten k&#252;ndigen und Kundeninformationen vor Filialen verteilen k&#246;nnen.</p>
<p>* Die Stadtsparkasse ist seit 30 Jahren die bevorzugte Gegnerin K&#246;lner Hausbesetzer. Wir werden die eventuelle R&#228;umung zum Anlass nehmen folgende Punkte zu thematisieren:</p>
<ul>
<li>Die Rolle der Sparkasse K&#246;lnBonn bei der Umsetzung kapitalistischer Raumplanung unter Ber&#252;cksichtigung von Filz, Korruption und Kl&#252;ngel</li>
<li>Die Stadtsparkasse als Verschiebebahnhof f&#252;r abgehalfterte Lokalpolitiker unter Ber&#252;cksichtigung von Filz, Korruption und Kl&#252;ngel</li>
<li>The Stupids from D&#252;sseldorf - Sparkasse K&#246;lnBonn, WestLB und derUS-Immbiliencrash - oder: Warum steigen Kontof&#252;hrungsgeb&#252;hren, &#220;berziehungszinsen und Automatengeb&#252;hren pl&#246;tzlich derma&#223;en an?</li>
</ul>
<p><strong>Mehr Infos:</strong></p>
<p>+ Bei R&#228;umung: <a target="_blank" href="http://unsersquat.blogsport.eu/aktionskonsens/#more-1372">Ablauf, Aktionskonsens der BesetzerInnen</a></p>
<p>+ Zum Stand der Dinge: <a target="_blank" href="http://unsersquat.blogsport.eu/kommunique-3/#more-1367">Kommuniqué #3 der BesetzerInnen</a><br />
+ Blog des AZ K&#246;ln-Kalk, auch f&#252;r aktuelle Infos: <a target="_blank" href="http://unsersquat.blogsport.eu/">http://unsersquat.blogsport.eu/</a>
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=550</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#214;sterreich: Offenes Treffen</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=549</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=549#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wÖbblie</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>regional: österreich</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=549</guid>
		<description><![CDATA[Wir m&#246;chten alle FreundInnen und SympathisantInnen herzlich zum offenen Treffen der IWW-Regionalgruppe-&#214;sterreich einladen!
Ort: Amerlingerhaus; Raum 4, Stiftgasse 8 in 1070 Wien.
Am: 11. Juli 2010 ab 15:00 Uhr

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir m&#246;chten alle FreundInnen und SympathisantInnen herzlich zum offenen Treffen der IWW-Regionalgruppe-&#214;sterreich einladen!<br />
Ort: Amerlingerhaus; Raum 4, Stiftgasse 8 in 1070 Wien.</p>
<p>Am: 11. Juli 2010 ab 15:00 Uhr
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=549</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Nach vier Monaten Kampf: stellt die Leute endlich wieder ein!</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=542</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=542#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muenchen01</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>arbeitskämpfe</category>

		<category>globales</category>

		<category>kapital und arbeit</category>

		<category>frauen</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=542</guid>
		<description><![CDATA[So h&#228;tten es  Chefs wohl gerne:„Wer den Mund auf macht fliegt raus.“ Wenn es keinen Grund gibt, erfinden sie eben rasch etwas. F&#252;nf Erzieherinnen in Paris erging es genau so.
Den Frauen bei „Giono“, einer Kindertagest&#228;tte von „People and Baby“, passte so einiges nicht in ihrer Arbeit. So gingen sie im M&#228;rz in den Streik. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="193" height="145" align="right" title="p-b_occupsiege28052010_3.jpg" id="image543" alt="p-b_occupsiege28052010_3.jpg" src="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/06/p-b_occupsiege28052010_3.thumbnail.jpg" />So h&#228;tten es  Chefs wohl gerne:„Wer den Mund auf macht fliegt raus.“ Wenn es keinen Grund gibt, erfinden sie eben rasch etwas. F&#252;nf Erzieherinnen in Paris erging es genau so.<br />
Den Frauen bei „Giono“, einer Kindertagest&#228;tte von „People and Baby“, passte so einiges nicht in ihrer Arbeit. So gingen sie im M&#228;rz in den Streik. Mit Unterst&#252;tzung der Eltern der Kinder, schlie&#223;lich ging es den Frauen in ihren Forderungen auch um das Wohl der Kinder. Einen Tag sp&#228;ter waren sie suspendiert. Allesamt. Vorwand: „Versto&#223; gegen die Hygienevorschriften“ - trotz ausschlie&#223;lich positiven Bewertungen bei einer &#220;berpr&#252;fung dieses Bereichs im Februar und obwohl das Arbeitsschutz- und Gesundheitsamt die Gr&#252;nde schriftlich in Zweifel zog. Nichts neues bei People and Baby, die Arbeitsaufsichtsbeh&#246;rde stellte wiederholt Verst&#246;&#223;e gegen das Arbeitsrecht fest.</p>
<p>Die CNT Frauen machen nun das einzig Richtige: solidarisch weiter k&#228;mpfen! Zwei der Frauen gelang sich gegen diese Frechheit zu wehren und wieder eingestellt zu werden. Sie befinden sich seit dem weiter im Streik und machen mit zahlreichen und phantasievollen Aktionen auf sich aufmerksam. Bis die Kolleginnen wieder eingestellt sind. So muss es sein!</p>
<p>Die Kolleginnen freuen sich &#252;ber Protestbriefe an die Chefs(gerne auch deutsch):</p>
<p style="border: 1px solid #000000; margin: 5px; padding: 1em">E-Mail:<br />
christophe.durieux@people-and-baby.com<br />
Post:<br />
Christophe Durieux<br />
16 avenue Hoche<br />
75008 Paris</p>
<p><a title="Seite der Kolleginnen(franz&#246;sich)" href="http://peopleandbaby-enlutte.over-blog.com/ext/http://www.mesopinions.com/detail-petition.php?ID_PETITION=daf4f03cc85ae17fbb079233ddf52c1c">Petition f&#252;r die Wiedereinstellung</a></p>
<p><a title="Seite der Kolleginnen(franz&#246;sich)" href="http://peopleandbaby-enlutte.over-blog.com/article-people-and-baby-quatre-mois-de-lutte-et-ce-n-est-pas-fini-52298554.html"> Seite der Kolleginnen</a></p>
<p><a id="p540" href="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/06/pundb_juni-2010.pdf">Mitteilung der CNT wie &#252;ber ISC erhalten (PDF)<br />
</a>
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=542</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Frankfurt/M: Opel-Krise ohne Ende – Alternativen zu Co-Management und Standortnationalismus?</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=539</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=539#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ffm1</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>kapital und arbeit</category>

		<category>regional: rhein-main</category>

		<category>gewerkschaftskritik</category>

		<category>termine / veranstaltungen</category>

		<category>metall / automobil</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=539</guid>
		<description><![CDATA[Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Wolfgang Schaumberg von »Gegenwehr ohne Grenzen« (GoG),
unabh&#228;ngige Betriebsgruppe bei Opel Bochum
Mittwoch 30. Juni um 19.30 Uhr im SIKS (Stadtteilinitiative Koblenzer Stra&#223;e e.V.),
Koblenzer Str. 9 (nahe S-Bahn-Station Galluswarte)
10 000 Arbeitspl&#228;tze weniger und rund 1,3 Mrd. Euro – das ist der Preis, den die Opel-Besch&#228;ftigten in den n&#228;chsten
f&#252;nf Jahren europaweit f&#252;r die Opel-Sanierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Wolfgang Schaumberg von »Gegenwehr ohne Grenzen« (GoG),<br />
unabh&#228;ngige Betriebsgruppe bei Opel Bochum</strong></p>
<p><strong>Mittwoch 30. Juni um 19.30 Uhr im SIKS (Stadtteilinitiative Koblenzer Stra&#223;e e.V.),<br />
Kob</strong><strong>lenzer Str. 9 (nahe S-Bahn-Station Galluswarte)</strong></p>
<p><img src="file:///C:/Users/Lutz/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-1.png" />10 000 Arbeitspl&#228;tze weniger und rund 1,3 Mrd. Euro – das ist der Preis, den die Opel-Besch&#228;ftigten in den n&#228;chsten<br />
f&#252;nf Jahren europaweit f&#252;r die Opel-Sanierung zahlen sollen. Zwei Drittel der Beitr&#228;ge tragen die MitarbeiterInnen<br />
an den deutschen Standorten in Bochum, Eisenach, Kaiserslautern und R&#252;sselsheim. Der Betriebsrat wirft Opel-<br />
Chef Reilly Entscheidungen nach Gutsherrenart vor. Allerdings haben Konzernbetriebnsrat und Gewerkschaft<br />
w&#228;hrend der Opel-Krise selbst nicht gerade eine gute Figur gemacht und sich mit ihren Verlautbarungen voll in den Dienst des Unternehmens gestellt.<br />
»Gegenwehr, das m&#252;ssen wir schon selber tun«, lautet ein zentrales Motto, mit dem die basisgewerkschaftliche Gruppe »Gegenwehr ohne Grenzen« (GoG) bei Opel-Bochum seit 38 Jahren mit ihrem k&#228;mpferischen Kurs keinen Konflikt mit dem Management und der Gewerkschaftsb&#252;rokratie scheut. Die GoG organisiert sich gegen Standortnationalismus und Verzichtslogik. Ein gro&#223;er Teil der Belegschaft, die mit Verzicht auf Lohnerh&#246;hungen und Kurzarbeit schon lange f&#252;r die Krise zahlt, folgt momentan mit der Faust in der Tasche dieser Standortlogik. Wie lange noch? Je weniger die Bochumer Opel-Belegschaft ihre Forderungen an eine »Opel-Rettung« kn&#252;pft, je mehr also ein &#220;berleben auch ohne Opel gefordert wird, zusammen mit den anderen Krisenopfern, desto gr&#246;&#223;er ist die Chance, dass eine breite betriebs- und branchen&#252;bergreifende Protestbewegung der Lohnabh&#228;ngigen entsteht.</p>
<p>Wolfgang Schaumberg wird die Analyse der Gruppe zur Krise in der Automobilindustrie und den Perspektiven<br />
einer klassenk&#228;mpferischen und antikapitalistischen Betriebslinken darstellen. In diesem Zusammenhang wird<br />
auch eine Bilanz der betrieblichen und sozialen Auseinandersetzungen der letzten Jahre, etwa des »wilden Streiks«<br />
2004 im Bochumer Opelwerk und die kritische Betrachtung der Rolle der Gewerkschaften eine Rolle spielen. Wir<br />
freuen uns auf eine spannende und kontroverse Diskussion.</p>
<p>VeranstalterInnen: IWW Frankfurt/M  in Kooperation mit express - zeitung f&#252;r sozialistische betriebs- und gewerkschaftspolitik
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=539</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr arbeiten - spinnt ihr?</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=537</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=537#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muenchen01</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=537</guid>
		<description><![CDATA[So h&#228;tte die &#220;berschrift des Flugblatts, das wir in M&#252;nchen-Neuperlach verteilt haben, vielleicht besser lauten sollen. Denn eine ganze Reihe von Passanten wollte es erst nicht nehmen, als sie &#8220;Mehr arbeiten!&#8221; gelesen hatten. Man mu&#223;te es eben ganz lesen und dann ist es auch gut angekommen. Es kann nicht sein, da&#223;, da&#223; von uns noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So h&#228;tte die &#220;berschrift des Flugblatts, das wir in M&#252;nchen-Neuperlach verteilt haben, vielleicht besser lauten sollen. Denn eine ganze Reihe von Passanten wollte es erst nicht nehmen, als sie &#8220;Mehr arbeiten!&#8221; gelesen hatten. Man mu&#223;te es eben ganz lesen und dann ist es auch gut angekommen. Es kann nicht sein, da&#223;, da&#223; von uns noch mehr Arbeitsleistung gefordert wird: Da mu&#223; man genauer hinschauen, was in den Betrieben wirklich los ist und gemeinsam dem Druck standhalten. <a id="p536" onmousedown="selectLink(536);" href="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/06/mehr.pdf">Flugblatt</a>
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=537</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Emmely + FAU - 2:0 f&#252;r unabh&#228;ngige Gewerkschaft und Basis-AktivistInnen</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=530</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=530#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 17:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stuhlfauth</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>arbeitskämpfe</category>

		<category>groß- + einzelhandel</category>

		<category>kunst / kultur</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=530</guid>
		<description><![CDATA[FAU darf sich wieder &#8220;Gewerkschaft&#8221; nennen / K&#252;ndigung der Kassiererin Emmely rechtswidrig
In Berlin sind heute die Korken von den Sektflaschen geknallt. Merkw&#252;rdigerweise sind am 10. Juni 2010 - v&#246;llig getrennt voneinander - zwei der spannendsten Ans&#228;tze von gewerkschaftlichem Widerstand in Deutschland vor Gericht verhandelt worden. In beiden F&#228;llen war der Ausgang v&#246;llig ungewiss. Um so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FAU darf sich wieder &#8220;Gewerkschaft&#8221; nennen / K&#252;ndigung der Kassiererin Emmely rechtswidrig</strong></p>
<p><img align="right" width="312" height="238" src="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/06/iww-phoenix_der-fau-ist-eine-gewerkschaft.jpg" />In Berlin sind heute die Korken von den Sektflaschen geknallt. Merkw&#252;rdigerweise sind am 10. Juni 2010 - v&#246;llig getrennt voneinander - zwei der spannendsten Ans&#228;tze von gewerkschaftlichem Widerstand in Deutschland vor Gericht verhandelt worden. In beiden F&#228;llen war der Ausgang v&#246;llig ungewiss. Um so &#252;berraschender, dass die Gerichte ihre vorhergehenden Entscheidungen in beiden F&#228;llen zur&#252;ck genommen haben. Damit wurde den unabh&#228;ngigen Basisbewegungen von ArbeiterInnen in Deutschland der R&#252;cken gest&#228;rkt. Es h&#228;tte auch anders ausgehen k&#246;nnen!</p>
<p><strong>Die Mutter Courage der Niedriglohn-ArbeiterInnen?</strong></p>
<p>Die Kassiererin Emmely war wegen angeblich falsch abgerechneter Pfandbons gek&#252;ndigt worden - Wert: 1,30 EUR. In Wahrheit hatte die Gesch&#228;ftsleitung ihrer Filliale versucht, ihr etwas anzuh&#228;ngen, weil sie an einem Streik der Gewerkschaft ver.di teilgenommen hatte. Tausende von ArbeiterInnen und Betriebsr&#228;ten kennen das - es brauchte mal eine, die endlich aufsteht, sich wehrt und das Ding auch mit Hartz IV und gegen miese Gerichtsentscheidungen durchzieht. Emmely war nicht allein. Um die streitbare wie sympathische Berlinerin hatte sich eine Berliner Solidarit&#228;ts-Gruppe gebildet, die Aktionen gegen ihren Arbeitgeber Kaiser&#8217;s (Tengelmann) durchf&#252;hrte. Diese Aktionen verbreiteten sich bundesweit. Zudem erhielt Emmely viel Post aus allen Teilen der Republik und besuchte Gruppen und Veranstaltungen in ganz Deutschland. Sie wurde zu einer Gallionsfigur f&#252;r entrechtete NiedriglohnarbeiterInnen und scheute sich nicht diese Rolle selbstbewu&#223;t anzunehmen.</p>
<p>Nun hat das Bundesarbeitsgericht ihre K&#252;ndigung f&#252;r rechtswidrig erkl&#228;rt. Wir wissen gar nicht wem wir mehr gratulieren sollen - Emmely f&#252;r den Sieg oder dem &#8220;Hohen Gericht&#8221;, daf&#252;r dass es die Chance ausgelassen hat, die gesamte Richter-Zunft erneut bis auf die Knochen zu blamieren.</p>
<p><strong>FAU gegen Babylon Kino </strong></p>
<p><a id="more-530"></a>W&#228;hrend der Ausgang des Falls Emmely in allen gro&#223;en Newsportalen, im TV etc. berichtet wurde, blieb das Medien-Gezwitscher im Fall der Berliner Freien ArbeiterInnen Union weitgehend &#252;berschaubar.</p>
<p>Das sagt allerdings nichts &#252;ber den Erfolg der GenossInnen und seine nachhaltige Bedeutung f&#252;r die unabh&#228;ngige Gewerkschaftsbewegung aus. Denn der Sieg d&#252;rfte enorm wichtig sein f&#252;r alle, die sich au&#223;erhalb der DGB-Monopolgewerkschaften gewerkschaftlich organisieren wollen - auch und gerade f&#252;r die Wobblies.</p>
<p>Vor dem Kammergericht Berlin wurde die einstweilige Verf&#252;gung zum de-facto-Verbot gegen die FAU Berlin aufgehoben, die vom hoch subventionierten &#8220;linken&#8221; Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz angetstrengt worden war. (siehe <a href="http://www.wobblies.de/?p=465">&#228;ltere Beitr&#228;ge auf wobblies.de</a>) Infolgedessen darf sich die Gewerkschaft FAU auch wieder als solche bezeichnen. Richter Neuhaus betonte dabei die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit als Grundrecht.</p>
<p><strong>Eine Riesen-Gratulation und ein Dankesch&#246;n an die FAU Berlin von Seiten der Wobblies!</strong></p>
<p><em>Bildnachweis: Das Foto zeigt die machtvolle Demonstration der IWW Ortsgruppe in Phoenix, Arizona vor dem Bungalow des deutschen Konsuls. Ein kleiner Beitrag sicherlich, aber im Verbund mit vielen anderen Aktionen weltweit ein machtvoller. </em></p>
<p>Mehr Infos:</p>
<p><a target="_blank" href="http://prekba.blogsport.de/">blog der FAU-Betriebsgruppe Babylon</a><br />
<a href="http://www.stern.de/wirtschaft/job/urteil-im-fall-emmely-zwei-pfandbons-und-viele-verlierer-1573083.html">ekliger Kommentar von S&#246;nke Wiese &#252;ber den Fall Emmely auf stern.de</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/kuendigung-wegen-pfandbon-der-mann-hinter-emmely-1.956443">Interessanter Artikel &#252;ber Emmelys Anwalt in sueddeutsche.de</a><br />
<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Emmely">Der Fall Emmely auf Wikipedia </a>
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=530</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Freiz&#252;gigkeit in Europa – die Realit&#228;t(update)</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=529</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=529#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muenchen01</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>regional: münchen</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=529</guid>
		<description><![CDATA[ 	 	 	 	
S&#252;dlich des M&#252;nchner Hauptbahnhof. Hotels, Sexshops und vor allem unz&#228;hlige L&#228;den von MigrantInnen. Leute verschiedenster Herkunft wuseln durcheinander und alle denkbaren Sprachen sind zu h&#246;ren. Es geht bunt zu.
Wer dort durch die Stra&#223;en zieht bemerkt hier und da kleine Gr&#252;ppchen von Leuten stehen. Nachts schlafen sie in einschl&#228;gigen Pensionen und immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE" /> 	<meta content="OpenOffice.org 3.2  (Unix)" name="GENERATOR" /> 	<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">S&#252;dlich des M&#252;nchner Hauptbahnhof. Hotels, Sexshops und vor allem unz&#228;hlige L&#228;den von MigrantInnen. Leute verschiedenster Herkunft wuseln durcheinander und alle denkbaren Sprachen sind zu h&#246;ren. Es geht bunt zu.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wer dort durch die Stra&#223;en zieht bemerkt hier und da kleine Gr&#252;ppchen von Leuten stehen. Nachts schlafen sie in einschl&#228;gigen Pensionen und immer wieder auch in Parks. Anders als manche vermuten handelt sich dabei nicht um Drogendealer oder Stricher. Es sind Menschen auf Arbeitssuche, die von der EU-Freiz&#252;gigkeit Gebrauch machen wollen. Eine Mitschrift der M&#252;nchner „Initiative Zivilcourage“ eines Gespr&#228;ches dokumentiert deren Realit&#228;t. <a id="more-529"></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Die &#8220;Initiative f&#252;r Zivilcourage&#8221; ist ein Zusammenschluss verschiedenster Menschen aus unterschiedlichen Hintergr&#252;nden. Ziel ist   &#8220;das Leben f&#252;r alle Menschen selbstbestimmt, lebenswert und frei von  Ausgrenzung und Ausbeutung zu gestalten.&#8221; F&#228;lle von Lohnbetrug vor Gericht bek&#228;mpfen, Formulare ausf&#252;llen, Unterkunft f&#252;r Menschen finden und &#228;hnliche konkrete Arbeit findet in dieser gemischten Gruppe statt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ein Gespr&#228;ch mit t&#252;rkischen Bulgaren in M&#252;nchen &#252;ber ihre Situation wurde in diesem Rahmen &#246;ffentlich. Es gibt sehr konkreten Einblick in deren Alltag. Solidarit&#228;t und gewerkschaftliches Engagement ist besonders in diesem Bereich notwendig. Das Gespr&#228;ch sei daher ohne weitere Bearbeitung hier dokumentiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a id="p528" href="http://www.wobblies.de/wp-content/uploads/2010/06/konkrete-beispiele-von-extremer-ausgrenzung-und-diskriminierung-230510.pdf">Alltag von EU B&#252;rgern in M&#252;nchen</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Update: In einem der Wohnheime, in denen einige der Leute Unterkunft fanden, gab es am 1.6. einen Gro&#223;einsatz der Polizei mit 200 Polizisten,  die alle Zimmer durchsuchten. Der Einsatz dauerte den ganzen  Tag(6:00 - 16:00 Uhr). </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=529</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Lohndumping unter dem Titel: „Mehr Lohn f&#252;r Leiharbeit “</title>
		<link>http://www.wobblies.de/?p=527</link>
		<comments>http://www.wobblies.de/?p=527#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 May 2010 02:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muenchen01</dc:creator>
		
		<category>allgemein</category>

		<category>gewerkschaftskritik</category>

		<category>regional: münchen</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wobblies.de/?p=527</guid>
		<description><![CDATA[oder: „warum bekomme ich nur gut die H&#228;lfte f&#252;r die gleiche Arbeit?“ 
„Was? So viel habe ich in meinen Leben nicht verdient! Das ist ja fast das Doppelte!“ Ein typischer Ausruf an einem Infotisch: eine LeiharbeiterIn hat gerade gesehen, was eine KollegIn der Stammbelegschaft zusteht.
Derweil m&#252;ssten LeiharbeiterInnen per Gesetz das gleiche verdienen wie ihre KollegInnen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder: „warum bekomme ich nur gut die H&#228;lfte f&#252;r die gleiche Arbeit?“ </strong></p>
<p>„Was? So viel habe ich in meinen Leben nicht verdient! Das ist ja fast das Doppelte!“ Ein typischer Ausruf an einem Infotisch: eine LeiharbeiterIn hat gerade gesehen, was eine KollegIn der Stammbelegschaft zusteht.</p>
<p>Derweil m&#252;ssten LeiharbeiterInnen per Gesetz das gleiche verdienen wie ihre KollegInnen der Stammbelegschaft. „Equal Pay“ nennt sich das. Es sei denn, es g&#228;be einen Tarif, der anderes fest legte. Traurig aber wahr: Eine Tarifgemeinschaft des DGB erm&#246;glichte den Zeitarbeitsfirmen gerade erneut per Vertrag diese Ungleichbehandlung. Beworben wird die Schlechterstellung auch noch fast zynisch mit :„Mehr Lohn f&#252;r Leiharbeit&#8221; <a id="more-527"></a><br />
Es ist fast zum Haare raufen. Im Arbeitnehmer &#220;berlassungsgesetz (A&#220;G) ist f&#252;r Leiharbeit die Gleichstellung geregelt:</p>
<div style="background-color: #f0f0f0; border-style: dotted; border-color: #000000; margin-left: 3em; padding: 1em"><em>§1 (1)Arbeitgeber, die als Verleiher Dritten (Entleihern) Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer)</em><em>gewerbsm&#228;&#223;ig zur Arbeitsleistung &#252;berlassen wollen, bed&#252;rfen der Erlaubnis. &#8230;.</em></p>
<p><em>…</em></p>
<p><em>§3(1) Die Erlaubnis oder ihre Verl&#228;ngerung ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme</em></p>
<p><em>rechtfertigen, da&#223; der Antragstelle r&#8230;.</em></p>
<p><em>&#8230;</em></p>
<p><em>&#8230;.3. dem Leiharbeitnehmer f&#252;r die Zeit der &#220;berlassung an einen Entleiher die im Betrieb</em></p>
<p><em>dieses Entleihers f&#252;r einen vergleichbaren Arbeitnehmer des Entleihers geltenden</em></p>
<p><em>wesentlichen Arbeitsbedingungen einschlie&#223;lich des Arbeitsentgelts nicht gew&#228;hrt&#8230;</em></p>
<p><em>Ein Tarifvertrag kann abweichende Regelungen zulassen&#8230;.</em></div>
<p>Eindeutiger kann es kaum formuliert sein: Leiharbeit ist nur erlaubt, wenn den ArbeiterInnen die selben Arbeitsbedingungen, wie KollegInnen aus der Stammbelegschaft gew&#228;hrt werden. Nur wenn ArbeiterInnen sich zusammenschlie&#223;en und gemeinsam per Vertrag explizit eine Schlechterbehandlung w&#252;nschen kann das umgangen werden. Welche ArbeiterIn w&#252;rde sich mit anderen zusammenschlie&#223;en um solch einen Vertrag zu machen? Wohl kaum!</p>
<p>Der DGB als gr&#246;&#223;ter Zusammenschluss von ArbeiterInnen in Deutschland hat gerade solch einen Vertrag geschlossen. Zu finden ist er zum Beispiel bei ver.di unter dem dem Titel <a href="http://www.verdi.de/muenchen/fachbereiche/fachbereich_13_besondere_dienstleistungen/leiharbeiter-info/data/mehr-dazu.pdf">„Mehr Lohn f&#252;r Leiharbeit “ (pdf)</a></p>
<p>Es bleibt also dabei: LeiharbeiterInnen bleiben schlechter gestellt. Bedanken k&#246;nnen wir uns beim DGB bzw der DGB-Tarifgemeinschaft. Eine wahre Glanzleistung an Selbst&#252;berlistung!</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich w&#228;re es Ungerecht allen gewerkschaftlich organisierten ArbeiterInnen, vor allen jenen, die immer wieder ihren Kopf f&#252;r ihre KollegInnen hinhalten, die Schuld zu geben. Das w&#228;re paradox. So paradox es ist, wird es doch so vom DGB dargestellt: als vertrete er - mit so was - die ArbeiterInnen. „Gemeinsam sind wir stark“ schreibt ver.di schlie&#223;lich noch in Fettdruck unter dieses unglaubliche Papier. Angesicht dessen k&#246;nnte den im DGB organisierten ArbeiterInnen h&#246;chstens vorgeworfen werden, dass sie offensichtlich nicht bemerken, wie ihnen von ihrer Organisation mitgespielt wird und kein Aufschrei der Basis zu h&#246;ren ist.</p>
<p>Einen Aufschrei gibt es zwar nicht aber immerhin gibt es auch innerhalb des DGB Stimmen, die dieses Geschenk des DGB an die Unternehmer verurteilen. Sie scheinen allerdings wenig  Einfluss auf den DGB-Apparat nehmen zu k&#246;nnen: <a target="_blank" href="http://www.labournet.de/GewLinke/disk/info/infoleiharbeit10.pdf">http://www.labournet.de/GewLinke/disk/info/infoleiharbeit10.pdf</a></p>
<p>Zu verurteilen ist dieser Vertrag ohne Frage. Wer ehrlich ist muss weiter, &#252;ber das Verurteilen hinaus gehen und sich Fragen, was eigentlich vom DGB zu erwarten war? Sicher nicht viel!</p>
<p>Warum h&#246;ren wir nicht auf dar&#252;ber zu lamentieren, was uns dauernd zugemutet wird? Warum fangen wir nicht an etwas dagegen zu tun und treten f&#252;r bessere Bedingungen ein? Besser als solche Geschenke an Bosse zu machen, k&#246;nnen wir es doch alle mal – oder? Wir m&#252;ssen es nur tun!</p>
<p><strong>Nicht jammern. Organisieren!</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><small><em>Eine gute Kritik dazu auch bei der FAU: <a href="http://www.fau.org/artikel/art_100430-205425">http://www.fau.org/artikel/art_100430-205425</a></em></small></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.wobblies.de/?feed=rss2&amp;p=527</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
