Das Modell Frankfurter Rundschau hat Zukunft: Outsourcing, Zeitarbeit und die Produktion von Inhalten am Fließband.
Wir dokumentieren einen Artikel in der Jungle World vom 10. Juli 2007:
Die Frankfurter Rundschau (FR) zehrt bis heute von ihrem Ruf, ein sozialliberales Blatt zu sein. Tatsächlich hat die Zeitung, die früher von einer gemeinwohlorientierten Stiftung geführt wurde, Generationen von Lesern eine kritische Sicht auf die Verhältnisse der Bonner Republik geboten. Doch bereits seit einigen Jahren ist der Qualitätsverlust nicht zu übersehen. Die sinkende Zahl der verkauften Exemplare führte im Jahr 2004 zu einer existenziellen Krise. Damals übernahm die SPD-eigene Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft 40 Prozent der defizitären Zeitung und rettete sie vorläufig. Der Einstieg des Konzerns Neven-Dumont mit weiteren 50 Prozent der Anteile im Jahr 2006 schien zumindest ökonomisch eine Zukunft zu ermöglichen.
Verbunden waren damit allerdings der Abbau zahlreicher Stellen und drastische Einschnitte bei den tariflichen Leistungen für die Beschäftigten. Den gesamten Beitrag lesen »
