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18. März 2009

Wir zahlen nicht für eure Krise. Für die soziale Revolution!

Staat pumpt Milliarden in Banken + Unternehmen / Die arbeitende Bevölkerung soll noch mehr schuften oder hungern / IWW beteiligt sich an Demonstration 28. März 09 in Frankfurt a.M.

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Frankfurt: Geschichte des revolutionären Atlantik

Buchvorstellung und Diskussion: >>Die vielköpfige Hydra - Die verborgene Geschichte des revolutionären Atlantiks<< (auf Deutsch erschienen 2008 bei Assoziation A). Mehr infos: Blog IWW Frankfurt

Freitag 27. März um 20 Uhr
Ort: SIKS (Stadtteilinitiative Koblenzer Straße e.V.), Koblenzer Str. 9 (nahe S-Bahn-Station Galluswarte)

16. März 2009

Köln: Soli-Abend für IWW Trucker im Arbeitskampf

>>Retro Dudes<< legen Rhythm and Blues auf / IWW Small Industrial Band spielt live: Working Class Blues und Radical Folk. Eintritt frei; gesammelte Spenden gehen an IWW Trucker in North Carolina, die sich seit Mitte Januar 2009 im verschärften Arbeitskampf befinden und dringend Geld brauchen. Mehr Infos: http://www.wobblies.de/?p=348

“L”, Hüttenstraße, 50823 Köln (Ehrenfeld) / Freitag, 20. März 2009, ab 21 Uhr

Berlin: Babylon entlässt Gewerkschafter

In der Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen setzt die Geschäftsleitung des Kino Babylon Mitte weiter auf Konfrontation / FAU Berlin bittet um Protest-Anrufe und E-Mails

Wir dokumentieren eine Presse-Erklärung vom 13. März 2009: 

Die Arbeitsbedingungen im Babylon sind inzwischen berüchtigt. Niedriglöhne, prekäre Beschäftigung nur mit mündlichen oder befristeten Verträgen und ein selbstherrlicher Führungsstil. Und immer wieder Kündigungen. Den gesamten Beitrag lesen »

3. März 2009

Allpack-Prozess: Wir fordern Freispruch!

Spektakulärer Streik in Reinach (Schweiz) im Jahre 2003 hat juristisches Nachspiel / Solidaritätskomitees in Basel und Zürich mobilisieren zum Prozess / Demo: Do. 26. März 2009, 17.30 Uhr, Liestal, Bahnhofsvorplatz

allpack_streik_polizeiaktion_2005.gifIm November 2003 ist ein grosser Teil der Belegschaft der Allpack in Reinach, ehemals Wassermann, in den Streik getreten. Robert Scheitlin, der Besitzer der Verpackungsfirma für die Pharmaindustrie, wollte mit Änderungskündigungen die Belegschaft erpressen: Entweder es würden unbezahlte Mehrarbeit, eine  Woche weniger Ferien und Verzicht auf den 13. Monatslohn akzeptiert - oder es folge die Kündigung.

Täglich wollte Scheitlin “Arbeitswillige” an den Streikposten vorbei lotsen. Er hatte aber nicht mit der Entschlossenheit der Belegschaft und den sich zahlreich Solidarisierenden aus der ganzen Region  gerechnet. U.a. aus dieser Solidarität ist das heutige Basler Solidaritätskomitee entstanden.

Barrakuda stürmt Streikposten

Nach 10 Tagen Streik wussten sich die Besitzer von Allpack und die Regierung von Baselland schliesslich nicht mehr anders zu helfen, als in Form der Polizei die bekannten Handlanger der Unternehmer zu rufen. Am 1. Dezember 2003 kam es zu einer gewaltsamen Stürmung der Streikposten durch die Sondereinheit “Barrakuda” der basellandschaftlichen Polizei, in deren Verlauf es mehrere Verletzte und über 30 Verhaftete gab. Tags darauf kam es zu einer eindrücklichen Solidaritätsdemo in Liestal mit gut 800 TeilnehmerInnen.

Aus Opfern sollen Täter werden Den gesamten Beitrag lesen »