Aufruf zu einer Demonstration am Freitag, den 13. November 2009, um 18 Uhr am Schwedenplatz in Wien
In Österreich finden am archaischen Unglücksdatum Freitag, den 13. (F13) neuerdings regelmäßig Aktionen und Demonstrationen statt. Wunsch ist es, einen neuen “urbanen Volxbrauch”, einen Karneval der Unterpriveligierten und Verlierer und solcher, die es werden könnten, einen schwarzen Freitag für das kapitalistische System zu erschaffen.
Im Rahmen des kommenden F13 organisiert die “Libertäre Intiative soziale Arbeitender” (LISA) in Wien eine Demonstration zu den Kollektiv-Vertragsverhandlungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die IWW-Regionalgruppe Österreich unterstützt diesen Aufruf und die damit verbundenen Forderungen. Weitere Informationen findet ihr unter: www.lisasyndikat.wordpress.com
Folgend nun der Aufruf der LISA im Original:
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Die Compass Group versetzt den schikanösen Küchenchef Hans-Werner Steinbach in die Kantine des Ford-Ersatzteillagers.
Nach einer erneuten Flugblattaktion vor dem Ford-Entwicklungswerk, mit der die IWW Köln die Ford-ArbeiterInnen am 24. August 2009 auf die untragbaren Vorgänge hinter den Kulissen ihrer Kantine aufmerksam machte und dazu aufforderte, Protestmails zu versenden, wurde Steinbach – angeblich vorübergehend – in die Kantine des Ford-Ersatzteillagers versetzt. Die offizielle Begründung hierfür: Man wolle den Küchenchef aus der Schusslinie nehmen.
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Offenes Treffen der IWW München, jeden 4. Montag im Monat. Den gesamten Beitrag lesen »
Babylon Kino-Boykott: Berliner Gericht erkennt FAU nicht als Gewerkschaft an
Man denkt gemeinhin, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Staat sei, in dem so etwas wie Gewerkschaftsfreiheit gelte - im Gegensatz etwa zur DDR oder China. Der Witz ist: Das Grundgesetz gewährt die so genannte “Koalitionsfreiheit” - aber die deutschen Gerichte entscheiden im Einzelfall, was eine Gewerkschaft ist und vor allem: was nicht.
Hier herrscht die Vorstellung, geprägt durch 100 Jahre (A)DGB, dass eine Gewerkschaft ein zentralistischer und parteipolitisch verfilzter Koloss nach ver.di- oder IG Metall-Vorbild sein sollte. Oder eine arbeitgeberfreundliche gelbe Truppe wie die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM), die bereitwillig Dumping-Tarifverträge unterzeichnet und die Interessen ihrer Mitglieder - sofern diese überhaupt existieren - nach dem Mönchsprinzip vertritt: “Bete und arbeite! Ansonsten sei still.”
Eine kampfbereite Basis-Gewerkschaft, wie sie die FAU am Beispiel des Berliner Kinos Babylon Mitte auf die Beine gestellt hat, möchten die Richter eher nicht so gerne anerkennen. Den gesamten Beitrag lesen »
Fabrik schuldet Löhne - ArbeiterInnen im Streik
Folgend ein Solidaritätsaufruf aus der Ukraine, des ”Koordinationsrats der ukrainischen Arbeiterbewegung” (Coordination Council of workers` movement of Ukraine, KRSD):
Vom 2. Juli bis zum 18. Juli befanden sich die ArbeiterInnen der Fabrik „Janovskja“ in der Stadt Krasnij Luch (Ukraine) im Streik. Sie forderten die Lohnschulden der letzten Monate, wie auch noch offene Löhne aus dem Jahr 2008 ein. Die ArbeiterInnen, mehrheitlich Frauen, gründeten ein Streikkomitee sowie eine unabhängige Gewerkschaft und blockierten die Eisenbahnverbindung zur Fabrik.
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