Einführung in das individuelle Arbeitsrecht / Fragen und Antworten, Erfahrungsaustausch
Veranstaltung der IWW Ortgruppe Köln in Zusammenarbeit mit dem Antifa AK Uni Köln
Dienstag, 24. November 2009, 18 Uhr
Asta-Café UNIKUM, Universitätsstrasse 16b, 50674 Köln
Die meisten JobberInnen denken, dass sie keine richtigen ArbeiterInnen oder Angestellten seien, weil sie nur eine begrenzte Stundenzahl arbeiten, mitunter sogar ohne schriftliche Verträge. Den gesamten Beitrag lesen »
Solidarität und Widerstand gegen Arbeitsüberlastung, Ökonomisierung und Prekarisierung im Bildungssektor
Flugblatt der IWW Frankfurt/M zur hessenweiten Streikdemonstration in Wiesbaden am 17.11.09
SchülerInnen und StudentInnen rufen zu bundesweiten Bildungsstreils auf. Zugleich streiken die hessischen Lehrerinnen und Lehrer. Wir haben damit heute die Gelegenheit, verschiedene Sektoren des Bildungswesens in ihren Forderungen und Kämpfen zusammenzuführen und damit eine Chance wahrzunehmen, gesellschaftliche Gegenmacht gegen eine reaktionäre und kapitalfreundliche Bildungspolitik in Hessen und bundesweit zu schaffen.
Hessens LehrerInnen arbeiten länger
Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten der hessichen Lehrkräfte sind inzwischen jenseits der Schmerzgrenze. In Hessen haben die LehrerInnen mit Volldeputat im Durchschnitt (alle Schulformen) eine Unterrichtsverpflichtung von 27 Unterrichtsstunden wöchentlich und liegen damit direkt hinter Mecklenburg-Vorpommern, (wo 27,1 Pflichtstunden geleistet werden müssen) auf einem bundesweiten Spitzenplatz. Den gesamten Beitrag lesen »
Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialbereichs gingen am Freitag, den 13. November im 1. Bezirk auf die Strasse.
Über 150 Menschen schlossen sich Freitagabend dem Aufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs. Der Protest richtet sich in erster Linie gegen den laufenden Sozialabbau im Zuge der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise.
Parolen wie „Rücken krumm und Streikfond leer – ÖGB danke sehr!“ zeigten den klaren Unmut der Beschäftigten über die tradierte sozialpartnerschaftliche Kollektivvertragspolitik. Die zwei weiteren Wiener FAS-Syndikate, AS:WI (ArbeiterInnensyndikat – Wissensindustrie) und das Allgemeine Syndikat Wien, nahmen an der Demonstration ebenso teil, wie BAST (Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork), die Lehrenden und Studierenden AG „mahlen-nach-zahlen“ an der Akademie der bildenden Künste und die IWW Regionalgruppe Österreich (Industrial Workers of the World). Den gesamten Beitrag lesen »
Eine der gerechtfertigten und notwendigen Forderung der protestierenden Studierenden an den Universitäten ist auch das Ende der prekären Beschäftigungsverhältnisse.
Folgend ein Flugblatt der Regionalgruppe der IWW-Österreich (General Membership Branch) zu den Protesten an den Universitäten:
Keine Frage, viele StudienassistentInnen, wie auch Vortragende sind in unsicheren und ausbeuterischen Beschäftigungsformen, jedoch stellt sich unweigerlich die Frage, wie es denn mit den Menschen aussieht, die in den Mensas das Essen kochen und servieren, das Geschirr spülen, die WC-Anlagen und die Plätze vor den Universitätsgebäuden reinigen und instand halten. Den gesamten Beitrag lesen »
Auf der historischen Demo am 4. November 1989, Berlin Alexanderplatz, dem Vorabend des Endes der DDR
Video-Fundstück des Kollegen Olaf M. und eine persönliche Betrachtung von Heiner S. Stuhlfauth, die nicht der Meinung der IWW und aller ihrer Mitglieder entsprechen muss
Der Dramatiker und Autor Heiner Müller verliest einen Aufruf der “Initiative für unabhängige Gewerkschaften”. Er benennt die Untätigkeit der staatstragenden FDGB-Gewerkschaften. Das interessante an diesem Fundstück: 20 Jahre nach dem Mauerfall hat es wenig von seiner Aktualität eingebüßt. Die Fragen und Prognosen Heiner Müllers haben vielmehr gesamtdeutsche Dimensionen:
“Was hat der FDGB in 40 Jahren für uns getan? […]
Hat er dafür gesorgt, dass unsere Löhne der schleichenden Inflation angepasst werden? […] Hat der FDGB sich für die Herabsetzung des Rentenalters stark gemacht? Haben wir schon erlebt, dass die Betriebsgewerkschaftsleitung den staatlichen Plan in unserem Intersse nicht akzeptiert? Haben wir überhaupt schonmal erlebt, dass die Gewerkschaft gegen den Staat und die Partei etwas für uns durchsetzt?
40 Jahre ohne eigene Interssenvertretung sind genug. Wir dürfen uns nicht mehr organisieren lassen. Auch nicht von neuen Männern und Frauen. Wir müssen uns selbst organisieren. Den gesamten Beitrag lesen »