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Fellow Workers!

Jetzt könnt ihr der Geschichte, dem Essay, dem Cartoon oder dem Song, der/die euch in diesem Jahr am meisten inspiriert hat eure Anerkennung aussprechen!

Das Literaturkomitee der IWW sucht Nominierungen für den ersten Working Writers‘ Contest, der von nun an jährlich stattfinden soll.

Einreichungen sind in den folgenden Kategorien möglich: Schreiben über die Arbeitsstätte, zeitgenössische Analysen von Arbeit oder Wirtschaft, aufrührerische Cartoons oder Songs.

Wir freuen uns besonders über Beiträge aus dem Industrial Worker oder der Solidaridad aus dem Zeitraum von Mai 2014 bis April 2015, auch, wenn sie nicht von IWW-Mitgliedern verfasst wurden.

Auch unveröffentlichte Beiträge können eingereicht werden, sofern sie von IWW-Mitgliedern während des gleichen Zeitraums verfasst wurden.

Bitte sendet eure Nominierungen bis zum 1. Juni 2015 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (bitte beachten, dass dies die neue aktuelle Adresse ist!).

Die ausgezeichneten Beiträge werden auf der General Convention 2015 bekannt gegeben.

Viel Glück!

Das Englische Original dieser Ausschreibung ist im Industrial Worker Nr. 1773 April 2015 erschienen: http://de.scribd.com/doc/260732271/Industrial-Worker-Issue-1773-April-2015

Von der IWW Cymru/Wales

S4qtiv6zur9o0bohbxmjFellow Worker Brandon C. droht die Deportation aus Wales und Trennung von seiner Frau, wenn es ihm nicht gelingt, einen Job zu finden.

Brandon wurde in Kansas, Mississippi geboren. Er hat seine Frau 2012 über eine Social-Media-Plattform kennengelernt. “Wir haben uns ausgetauscht. Ich habe mich verliebt und bin schließlich nach Wales gezogen“, sagt Brandon. Dann fügt er hinzu: „Ich habe alle Formulare ausgefüllt und alles Notwendige in die Wege geleitet, um zu emigrieren. Meine Frau und ich sind sehr glücklich, auch wenn die Umstände unsere Ehe belasten.“

Brandons Frau leidet an schwerer Schizophrenie, weshalb sie nicht arbeiten kann und warum über sie auch nicht namentlich in den Medien berichtet werden darf.

Seit die beiden geheiratet haben, wurde ihre Behindertenrente gekürzt. Als Paar müssen sie nun von einem Betrag ihr Dasein fristen, der eigentlich für eine Person gedacht ist. Brandon selbst hat keinen Anspruch auf Beihilfen.

Um seine Frau zu unterstützen, und die Bedingungen für sein Visum zu erfüllen, hat Brandon in verschiedenen Jobs gearbeitet. Dort hat er sich als harter und gewissenhafter Arbeiter hervorgetan.

Diese Jobs wurden jedoch durch Agenturen vermittelt und Brandon wurde entlassen, kurz bevor er die sechs Monate voll hatte, die ihm ein Recht auf Festanstellung gegeben hätten. Er bewirbt sich täglich irgendwo, aber wie so viele Menschen im Vereinigten Königreich, ist es ihm unmöglich bezahlte Arbeit zu finden. Dabei würde er jeden Job annehmen.

Weiterlesen: Wobbly aus Wales von Deportation bedroht