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Von der IWW London

Drei unserer Mitglieder – Hotelarbeiter, die auf der Basis von Null-Stunden-Verträgen beschäftigt waren – sind gefeuert worden.

Dies ist im Friends House geschehen, dem Hauptquartier der Britischen Quäker, wo – entgegen der Reputation dieser Organisation als ‚guter Arbeitgeber‘ – leitende Angestellte auf die Kritik an Null-Stunden-Verträgen reagiert haben, indem sie die Arbeiter entlassen haben, die solche Verträge hatten!

Zwei von uns waren gewählte Gewerkschaftsvertreter von ‚Unite the Union‘, der dritte ist ein Quäker. Ein Arbeiter sah sich einschüchternden Disziplinarmaßnahmen ausgesetzt. Wir alle haben den Eindruck, dass wir dafür angegriffen werden, dass wir an unserem Arbeitsplatz prinzipienfest und unverblümt aufgetreten sind. Unter diesen Angriffen hat auch unsere Gesundheit gelitten. Mithilfe der IWW London fordern wir:

  1. Die sofortige Wiedereinstellung der entlassenen Null-Stunden-ArbeiterInnen auf der Basis von Verträgen mit festen Arbeitsstunden. Dies soll ohne erneuten Bewerbungsprozess geschehen und mit einer Kompensation des Lohnausfalls verbunden sein.
  2. Das Ende einer Betriebskultur von Einschüchterungen und intransparenten Führungsentscheidungen.
  3. Eine Verpflichtung zu einem strukturellen Wandel durch einen Prozess, der sich tatsächlich an den Quäker-Werten von ehrlichem Zuhören, Sorge um Mitmenschen und Konfliktlösung orientiert

Hier klicken, um die Petition zu unterzeichnen!

Weitere Informationen auf der Kampagnenseite der Friends House Hospitality Workers

Originalartikel auf iww.org: http://www.iww.org/content/london-iww-petition-reinstate-sacked-zero-hours-workers-friends-house

Schlagzeilen:

  • Liverpool IWW Demonstrates For Precarious Workers
  • Syndicalist Union Protests Migrant Worker Exploitation In Berlin
  • Welsh Wobbly Facing Deportation

Leitartikel:

  • Unlock The Power Of Metrics To Build Effective Organization
  • The Joe Hill Centenary Takes To The Road
  • Building Ties With Comrades In Mexico

Es gibt eine kostenlose PDF dieser Ausgabe zum Download.
Außerdem gibt es eine Sonderausgabe zum
1. April