Ein Beitrag auf Radiochiflado würdigt die IWW-Mitbegründerin, Anarchistin und Kämpferin gegen Rassismus, Diskriminierung und Klassengesellschaft
Wir übernehmen den Text “Zu streiken bedeutet, die Produktion zu übernehmen” dankend von der Seite für “Texte und Töne zum libertären Alltag“:

"Den Alltag neu zu erfinden heißt, über den Rand unserer Stadtpläne hinaus zu spazieren"
Lucy Parsons wird heute weiterhin vorwiegend als die „Witwe von Albert Parsons“ wahrgenommen, einem der Anarchisten, die im November 1887 hingerichtet wurden. Einige, ein wenig mit der persönlichen Geschichte von Lucy Parsons vertraut, sehen in ihr eine vermeintliche (spätere) Mitarbeiterin der Kommunistischen Partei der USA.
Dabei war sie schon Jahre zuvor eine der Aktivisten in der Organisierung der Arbeiterinnen und deren Kämpfe, begann da schon Artikel über „soziale Gerechtigkeit“, Arbeits- und Obdachlosigkeit (siehe dazu den bekanntesten Artikel „To Tramps“, wo sie sich für „direkte Aktionen“ ausspricht). Sie gilt in der Geschichte der (nord)amerikanischen anarchistischen Arbeiterbewegung und den „Anarchist People of Color“ als eine ihrer bemerkenswertesten Protagonistinnen und war für die Polizei in Chicago „gefährlicher als 1000 Randalierer“.
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