Tag Archiv für Geschichte

Streitschrift “Strike!” erstmals erschienen

Neue Publikation mit redaktioneller Beteiligung Berliner Wobblies / Viel historisches zu IWW und Allgemeiner Arbeiter Union

Die Auftaktnummer von „strike! – Streitschrift für revolutionären
Unionismus und Rätekommunismus“ ist seit Januar 2013 erhältlich.

Rezension und Interview mit den Macher_innen folgen auf dieser Seite.

Mehr Infos unter: www.strike.blogsport.de

Little Red Songbook im Deutschlandradio

Dradio Wissen befasste sich in der Sendung >>Weltlärm<< mit den Songs der IWW

Leider ist die Sendung von Michael Kleff vom 5. August 2012 nicht nachträglich im Netz verfügbar, möglicherweise aus urheberrechtlichen Gründen. Hier die Programmankündigung im Netz.

Eine kritische Anmerkung: Die Playlist weist fast ausschließlich Songs der Ära Woody Guthrie, Peete Seeger, Josh White aus – also ab ca. 1935, als die CIO schon das Erbe der IWW angetreten hatte. Weiterlesen

Lucy Parsons: Gefährlicher als 1000 Randalierer

Ein Beitrag auf Radiochiflado würdigt die IWW-Mitbegründerin, Anarchistin und Kämpferin gegen Rassismus, Diskriminierung und Klassengesellschaft

Wir übernehmen den Text “Zu streiken bedeutet, die Produktion zu übernehmen” dankend von der Seite für “Texte und Töne zum libertären Alltag“:

"Den Alltag neu zu erfinden heißt, über den Rand unserer Stadtpläne hinaus zu spazieren"

Lucy Parsons wird heute weiterhin vorwiegend als die „Witwe von Albert Parsons“ wahrgenommen, einem der Anarchisten, die im November 1887 hingerichtet wurden. Einige, ein wenig mit der persönlichen Geschichte von Lucy Parsons vertraut, sehen in ihr eine vermeintliche (spätere) Mitarbeiterin der Kommunistischen Partei der USA.

Dabei war sie schon Jahre zuvor eine der Aktivisten in der Organisierung der Arbeiterinnen und deren Kämpfe, begann da schon Artikel über „soziale Gerechtigkeit“, Arbeits- und Obdachlosigkeit (siehe dazu den bekanntesten Artikel „To Tramps“, wo sie sich für „direkte Aktionen“ ausspricht). Sie gilt in der Geschichte der (nord)amerikanischen anarchistischen Arbeiterbewegung und den „Anarchist People of Color“ als eine ihrer bemerkenswertesten Protagonistinnen und war für die Polizei in Chicago „gefährlicher als 1000 Randalierer“.

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Sam Dolgoffs Memoiren auf deutsch erschienen

Unter dem Titel »Anarchistische Fragmente. Memoiren eines amerikanischen Anarchosyndikalisten« erscheinen die  Erinnerungen eines New Yoker Wobblys jetzt im Verlag Edition AV

“Der Linke der Reste der Linken” wurde er in einem Nachruf genannt. Sam Dolgoff (1902-1990) war Hobo, Bahnarbeiter, Maler, Seifenkisten-Agitator, libertärer Sozialist und militanter Gewerkschafter. Er sprach sechs Sprachen und war ein wichtiges Bindeglied zwischen der alten Garde der Vorkriegs-Wobblies und nachwachsenden Generationen. Wie man in enem youtube-Video sehen kann war er zudem ein ziemlich cooler alter amerikanischer Kerl (was viele alte Wobblies auszeichnet).

Dolgoff schrieb einen wichtigen Text über den Anarchismus auf Cuba und die Verfolgung libertärer Sozialisten unter der Kommunistischen Partei Fidel Castro (The Cuban Revolution: A critical Perspective).  Weiterlesen