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Mühen und Strategien im Kampf gegen Mobbing

Ein Gespräch von Violetta Kuhn & Michael Sankari - Ursprünglich erschienen in der Sozialistischen Zeitung 9/2015

In einem Interview mit der Sozialistischen Zeitung erzählt IWW-Mitglied Michael Sankari, wie es ist, wenn der Chef dich ins Visier nimmt. Er ist Betriebsrat in einem mittelständischen Werkzeugbaubetrieb, indem seit Jahren ein Dauerkonflikt zwischen Betriebsrat und der Geschäftsleitung herrscht.

Wie sieht Betriebsratsarbeit bei euch aus?
Ich arbeite im Werkzeugbau in Paderborn, in einem Betrieb von unter 100 Leuten, der in eine Holding mit internationalen Produktionsstandorten eingebettet ist. Wir haben vor einigen Jahren einen Betriebsrat (BR) gegründet, damals durchaus mit dem Wohlwollen der Geschäftsleitung, weil sie gehofft hat, dass sie mit einer Kultur der Kooperation, der Sozialpartnerschaft, Frieden im Betrieb hat. Wir waren aber nicht so. Kämpferisch heißt bei uns, dass wir uns mit den Leuten gemeinsam von unten organisieren und das als Betriebsrat unterstützen und diesen Spielraum nutzen.
Uns ist aber klar, dass wir damit allein nichts gewinnen. Denn oft geht es um individuelles Recht. Wenn einer fertiggemacht wird im Betrieb, dann ist das keine kollektive Sache. Das muss man erst zu einer solchen machen. Das gelingt aber nicht immer. Trotzdem kann die BR-Arbeit dabei eine positive Rolle spielen.

Wie reagiert der Arbeitgeber?
Naja, der erzeugt Stress. Er kann alles, was ein Boss gegen Kollegen in der Hand hat, auch gegen dich als Betriebsrat einsetzen.

Weiterlesen: Angriffe auf Einzelne zur kollektiven Sache machen

Redcard der WobbliesDu hast also zum dreizehnten Mal deine Beiträge bezahlt und dein Delegate hat deine nigelnagelneue Red Card ausgefüllt, die dich nunmehr 5 Jahre begleiten wird und damit die schnöde einjährige Starterkarte ersetzt?

Wenn dem so ist, zunächst einmal, herzlichen Glückwunsch und ein Tipp: Versuch sie gar nicht erst in deiner Brieftasche aufzubewahren, das klappt eh nicht. Zweitens, lass uns darüber nachdenken, wie wir sichergehen können, dass dies nur eine von vielen Fünfjahreskarten sein wird. In den USA haben wir das Ziel in 10 Jahren 10.000 neue Wobblies zu gewinnen. Sollte uns das gelingen, vor allem im Hinblick darauf, dass wir weiterhin eine Basisgewerkschaft sein wollen, die von den Mitgliedern am Laufen gehalten, geführt und finanziert wird, müssen wir ebenso über die hohe Mitgliederfluktuation reden. Nicht allein aus der Logik der Mitgliedszahlen heraus, sondern aus der Notwendigkeit heraus, dass eine Basisgewerkschaft nur funktionieren kann, wenn es eine bestimmte Anzahl an Mitgliedern gibt, die willens und fähig sind, sich kritisch mit der eigenen Gewerkschaft auseinanderzusetzen, neue Ideen einzubringen und Strategien zu entwickeln, die einer konstruktiven Diskussion zuträglich sind.

Weiterlesen: Wobbly ein Leben lang