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union workers graphic
Als weltweite Basisgewerkschaft versucht die IWW Kampferfahrungen und Widerstand weltweit zu organisieren und zu vernetzen. Inwiefern das in der Praxis gelingt und erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit im deutschsprachigen Raum möglich macht, darüber berichtet ein Kollege der IWW Frankfurt am Main.

Radiointerview zum Nachhören, via Radio Dreyeckland:
https://rdl.de/beitrag/hausmeister-callcenter-besch-ftigte-und-kabelverlgerinnenn-einer-gewerkschaft-die-industrial

Hinweis:

Die Meinung des Autoren entspricht nicht notwendigerweise der Meinung aller IWW Mitglieder.
seasolGemeinsame Publikation von »Zweiter Mai« und »IWW Frankfurt am Main«
In den nächsten Jahren können wir uns sicher sein, dass wir es mit einer Vielzahl an neuen – oder wieder verstärkten Konfliktlinien zu tun haben werden. Im Zuge der aktuellen Flüchtlingsströme wird sich zeigen, ob wir als (radikale) Linke auf die Neuzusammensetzung der bundesrepublikanischen und europäischen Bevölkerung mit einer Verbindung der Kämpfe und Erfahrungshintergründe reagieren können.

Die Ideen des hier vorgestellten Netzwerks können uns helfen, Kämpfe in den Betrieben, den Unterkünften und Mietshäusern, auf dem Jobcenter, in der unbezahlten Sorgearbeit u. v. m. entlang der Linien von Klassenverhältnissen, Sexismus und Rassismus zu führen und die Spaltungen zurückzudrängen. Mit dem Verweis auf angebliche „Integration“ wird von Regierungs- und Kapitalseite weiter versucht werden die Löhne zu senken und der Druck auf die Belegschaften weiter zu steigern. Menschen werden Wohnungen und Unterkünfte zugeteilt - dagegen entstehen rassistische Mobilisierungen. Tägliche sexualisierte Gewalt gegen Frauen wird nur dann kritisiert, wenn angeblich oder tatsächlich, männliche, nicht-weiße Geflüchtete oder Migranten die Täter sind. Die Reaktion von bürgerlicher und rechter Seite ist in der Regel der rassistische „Kampf der Kulturen“.

Weiterlesen: Solidarische Netzwerke – Ein Leitfaden